EduCamp 2009 – Einfach machen! Kein „ja, aber“…

April 24, 2009 at 9:45 | In Web 2.0 | 3 Comments

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„Die ja, abers müssen gestrichen werden, sie bringen nicht weiter“. So überzeugend, enthusiastisch und noch völlig in einer anderen Welt, berichtete Alexander Rausch vom WEBeninProjekt. Monatelang konnte ich dieses spannende Weltverbesserungsprojekt (Eine Welt – das gleiche Recht für alle, glücklich und zufrieden zu leben.) verfolgen. Ganz entscheidend wirkten dabei die Tools des Web 2.0 – Neuron, Twitter,  Blogs und die Herzentscheidungen der einzelnen Gestalter wie Ulrike Reinhardt.

„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ W. v. Humboldt

Als Bürokratie-Gegnerin finde ich vor allem den Ansatz des Projektes erwähnenswert, bewundernswert und unbedingt Nachahmungswert! Ideen haben, Menschen finden und gemeinsam Projekte durchführen. Das geht nur in Verbindung von Idealismus, Ausdauer, Energie und Vertrauen! Die Engstirnigkeit ablegen, weg vom „Ich“ der 90er hin zum „Wir“ des 21. Jahrhunderts. Und wir haben mehr denn je die Möglichkeiten, das zu realisieren: Web 2.0.

Ein paar Zitate aus der Session zum WEBenin-Projekt auf dem EduCamp 2009 in Ilmenau:

„Einfach hinfahren, gucken und machen.“ (Alexander Rausch)

„Es verlangt, dass man permanent wachsam ist“.  (Jean-Pol Martin)

„Widerstand gegen das alte Paradigma.“ (Jean-Pol Martin)

„Das Denken ist sehr, sehr wichtig.“(Alexander Rausch)

„Wenn du mit dem Herzen dabei bist, dann gehst du dafür.“  (Alexander Rausch)

„Die Tools werden genutzt, aber die Haltung ist häufig noch im alten Paradigma drin.“ (Alexander Rausch)

Natürlich sind das nur wenige Statements aus dem grandiosen Projekt. Ich empfehle daher, die Session selbst anzuschauen.

Warum der Blog während des Projektes wenig frequentiert wurde, lag wohl an der Denke, dass die Benin-Fahrer nicht mit dem Internet „verbunden“ wurden. Mich hätte das interessiert, wenn ich gewusst hätte, dass ein Liveblog zum Projekt existiert. Umso gespannter und dankbarer war ich, dass Alexander die Strapazen auf sich genommen hat im Grunde direkt aus Afrika nach Ilmenau zu kommen. :) Vielen Dank dafür!

Ganz großes Kino, was ihr da bewegt!

Hochachtungsvoll, mel


3 Kommentare »

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  1. Hat sich doch gelohnt ;-) DANKE!

  2. “Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.” – Dieses Zitat trägt eine tiefe Wahrheit in sich, die mir auch immer mehr bewusst wird, insbesondere im Agieren in Netzwerken. Das ist einfach so: Die Menschen sind das Wesentliche.

  3. Rundschau…

    WEbenin – ein Projekt in Netzwerken:
    Ulrike, Tim und Alexander sind im April 2009 für 12 Tage nach Benin geflogen. Bereits im Dezember hatten sie im WE-Magazin ihre Idee beschrieben und auch via Blog um Unterstützung gebeten. Über das gesamte Projek……


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