Social Web – Chance für die Gesellschaft?

Januar 31, 2009 at 6:43 | In Didaktik, Informatik, Maschendraht-Community, Mels Welt, PH-Ludwigsburg, Web 2.0 | 2 Comments

Durch mein Lehramt-Studium im Fach Informatik (u.a.) und einem innovativen Mentor Dr. Christian Spannagel arbeite ich seit längerem an den Möglichkeiten von Web 2.0 in der Lehre. Aber wie kann das social Web die Welt verbessern?

Als aktives Produkt der Überlegungen ist die Maschendraht-Community entstanden. Hier wird fleißig diskutiert, sich arrangiert und mit Produktbeispielen transparent gemacht, was die Lehre 2.0 leisten kann. Auf das erste Problem stößt man unweigerlich, wenn klar ist, dass die Lehrer und Lehrerinnen(LuL) flächendeckend sich weniger auskennen im Social Web, als ihre eigenen Schülerinnen und Schüler (SuS). Eine der ersten didaktischen Überlegungen beinhaltet, dass man die SuS abholt, wo sie sich befinden. (Lernstand, Gegenwartsbezug etc.) Wenn man dies aber wörtlich nimmt, dann sind die Heranwachsenden vermehrt und fast selbstverständlich im Web zu finden. Wieso nutzen wir das nicht einfach aus? Die Frage ist leicht, vielen Lehrenden ist nicht bewusst welcher Mehrwert für die Inhalte durch das Web entsteht und wie sie das überhaupt erreichen können. Deshalb arbeiten wir aktuell an einem Maschendraht-Mentoren-System um den Neueinsteigern den Beginn einer für sie neuen Ära möglich zu machen.

Soweit so gut, wir sehen den Mehrwert, wir sehen die aktive Unterstützung der Neuen und wir sehen eine Chance für die Lehre 2.0.

Ein ganz anderer Aspekt schleicht sich mit dem Social Web ein, den ich hier näher beleuchten möchte:

Wieso ist das Social Web eine Chance für die Gesellschaft?

1. Durch das Social Web entsteht die Möglichkeit des Austauschs und des gemeinsamen Wissen konstruierens. Das Internet dient nicht länger nur als Informationsquelle, sondern wird aktiv gestaltet.

Beispiel: In der Md-C konstruieren wir permanent gemeinsames Wissen, dies stellt wiederum die Basis für vertiefende Überlegungen (Ldl, Vernetzung, Lehre, etc.).

2. Das social Web wirkt integrierend über alle Alterskohorten. Der Austausch zwischen jungen und älteren Semestern bildet eine Verknüpfung von Erfahrungen, Ideen und Innovationen. Gerade weil unsere Familienstrukturen häufig weggebrochen sind, ist der Austausch teilweise gar nicht mehr vorhanden – dazu gehört natürlich, dass sowohl die Einen, als auch  die Anderen sich gegenseitig respektieren und sich ernst nehmen.

Beispiel: In der Md-C haben wir eine Vernetzung von Menschen erreicht die als Vorbild dienen könnte. Schüler, Studenten, Dozenten, Lehrer, Professoren, Mittelständler, Bürger, Rentner etc. Die Verknüpfung von Erfahrungen mit den neuen Möglichkeiten ist unweigerlich ein Erfolgsrezept.

3. Das social Web vernetzt Menschen aus allen möglichen Bereichen. Interaktionen zwischen der Lehre, Forschung, Bildung und Ausbildung, Wirtschaft und Verbraucher etc. bildet so ein dynamisches Netz um (bessere) Produkte zu verwirklichen.

Beispiel: In der Md-C vernetzen sich nicht nur die Menschen aus der Lehre, sondern auch jene aus Wirtschaft und Interessierten. So entstehen Produkte die die Betriebsblindheit minimieren können.

Wenn die Gesellschaft nun also lernt, gemeinsam Ideen und Produkte zu entwickeln, sich gemeinsames Wissen anzueignen, wäre dies eine Möglichkeit einer neuronalen Vernetzung hin zu einem gemeinsamen Gesellschaftsgehirn, welches aktiv die Probleme der heutigen Zeit angehen könnte.

Soweit zu dem etwas naiven Bild welches gleichzeitig eine Idee zur Weltverbesserung darstellt. Aber wenn viele diesen Gedanken aufgreifen, dann können wir einiges bewegen.

Die Trilogie! PH-Studenten über Vernetzung und Web 2.0

November 18, 2008 at 9:40 | In Didaktik, Informatik, LdL, PH-Ludwigsburg, Video über LdL | 1 Comment

Nun ist der dritte Teil des Interviews fertig. Lutz Berger hat seit fünf Tagen wohl kein Auge zugemacht um das Filmmaterial zu bearbeiten! Herausgekommen sind ein

  • Teaser als Vorgeschmack
  • der 1. Teil indem die Studenten sich dazu äußern, warum sie Lehrer werden wollen und wie die Realität an der PH dann aussah.
  • der 2. Teil indem die Missstände erörtert werden und produktive Vorschläge gemacht werden
  • und zu guter Letzt ein dritter Teil darüber, wie Vernetzung und Web 2.0 Schule und Lehrern helfen könnte:

3. Teil – Die pädagogische Power des Projektes

Eine sehr schöne Dokumentation zu den Geschehenissen in unserem Seminar und ein Einblick in das Ludwigsburger PH-Leben.

Lehnt euch zurück und lasst euch eine weitere halbe Stunde auf diese Reise ein. :)

Twitter und die Folgen

November 17, 2008 at 2:17 | In Informatik | 1 Comment

Seit neuestem gehöre ich zu den aktiven Twitterern. Es ist unheimlich spannend. Je mehr ich öffentlich Ideen austausche, desto mehr Menschen followen mir, die ich gar nicht kenne. Das sehe ich als positiven Effekt. Es wirkt dennoch Anfangs etwas komisch – diese Leute kennen mich nicht und beurteilen, das was ich im Sms-Charakter von mir gebe. Das wirft wiederum neue Diskussionen auf, die eigentlich aus Twitter ausgelagert werden müssten und zum Teil auch schon in den eigenen Blogs verarbeitet werden. Eine interessante Dynamik, die dadurch entsteht. Also, scheut euch nicht, das mal auszuprobieren. Die ersten Stimmen werden übrigens Laut, dass twitter anstrengend ist. ;) Aber was ist schon ein bisschen Anstrengung für die Vernetzung von Kompetenzen?

Twitter und für die bessere Übersicht empfiehlt sich Tweet Deck :)

Die Maschendrahtmetapher

November 7, 2008 at 9:29 | In Didaktik, Informatik | 1 Comment
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Ein sehr schönes Bild über Vernetzung von Dozenten /Lehrern etc. beschreibt Ulrike Kleinau in ihrem Blog.

Zur Entstehungsgeschichte und wie diese Metapher belegt ist, könnt ihr alles bei ihr Nachlesen. Ich greife das hier auf, weil ich begeistert bin von ihrer Kreativität und hoffe, dass sie über das zweite Staatsexamen hinaus sich in die Forschung zu den Bereichen der Bildung einbringt.

Nur eine Masche kann nichts bewirken, man dümpelt vor sich hin, sind es jedoch viele und erkennen diese Gegenseitig die Ressourcen kann ein großes kreatives Netz entstehen. Dieses Netz aus Web 2.0 und den Individuen könnte zu einem erfolgreichen System werden, wenn es sich erstmal etabliert hat.

Auf in die Zukunft!

„Benutzungsprozesse beim Lehren und Lernen mit dem Computer

Mai 10, 2008 at 12:38 | In Informatik | 1 Comment

Mehrere Teilbereiche möchte ich aus dem vorliegenden Werk herausgreifen, die mir beim Lesen aufgefallen sind.

a) Grafische Themenübersicht und Zusammenhang.

Die übersichtliche Darstellung der einzelnen Themenbereiche haben mir sehr geholfen nicht den Faden zu verlieren. Mehrmals ertappte ich mich dabei, wie ich an einzelnen Teilbereichen hängen geblieben bin und so den Gesamtkontext verlor. Ein kurzes zurück scrollen in die Übersicht leitete mich wieder an den Ausgangspunkt. Es wäre an manchen Stellen hilfreich gewesen, wenn Teilüberschriften den Rand verziert hätten. Insgesamt hat mir die grafische Aufbereitung aber sehr geholfen und motiviert das Gesamtwerk lesen zu wollen.

b) „Quellenschlacht“

Die Kapitel an sich waren sehr informativ und vermittelten den Eindruck allumfassend informieren zu wollen und welche Erkenntnisse der Wissenschaft bis heute aktuell auf dem Markt gehandelt werden. Die Arbeit wirkt auf mich wie eine exorbitante Fleißarbeit und mir fehlten Streckenweise die eigenen Ideen des Autors. An dieser Stelle möchte ich gleich einräumen, dass ich keine Ahnung habe, welche Auflagen solche Ausarbeitungen haben, ob die Art der Verarbeitung ein gängiges Muster darstellt. Ich gebe lediglich ein Feedback auf das gelesene als Adressat für diesen Kurs.

c) Der  Computer und seine Grenzen in speziellen Umgebungen!

Die Möglichkeiten die der Computer einnehmen kann als Hilfsmittel oder Lerninhalt sind weitreichend dargestellt worden. Jedoch hätte ich mir einen differenzierteren Blick auf die verschiedenen Standorte gewünscht. Der Computereinsatz in der Schule ist weit von dem Pensum entfernt, der in der Uni möglich ist. Die aktuelle Situation in den Schulen ist eine Wegintegrierung des Faches Informatik. Alle hochtrabenden Projekte haben aber das Problem der Grundlagenvermittlung. Wenn ich ein fächerübergreifendes Ensemble starte muss ich mich damit abfinden den Schülern wertvolle Stunden abzutreten für Anmeldungen und Standardanwendungen. Was machen denn dann Kollegen die sich auf diesen Gebieten nicht so sicher fühlen? Ist dann nicht die Frage erlaubt ob der Computer an manchen Stellen das Lernen verzögert? Das sind Gedanken die ich mir mache. Ich sehe die Möglichkeiten und wanke wenn es um die Realisierbarkeit geht. Das heißt nicht, dass ich nicht den Mut habe zu experimentieren, neue Gebiete zu betreten und eigene Erkenntnisse zur Realisierbarkeit zu sammeln, sondern lediglich dass ich an manchen Stellen Startprobleme sehe die fokussiert angegangen werden müssten um das Potenzial ausschöpfen zu können.
d) Ergebnisse der Forschung und das Fazit!

Nachdem ich nun die Grundlagen gelesen habe, auf welche Aspekte sich Erkenntnisse beziehen, interessieren mich nun sehr die Ergebnisse der empirischen Forschung als auch das Fazit des Autors.

e) Method-Guide – Praktische Umsetzung

Alle Theorie hilft nur, wenn sie in der Praxis Früchte trägt. Viele Denkansätze und Beispiele geben einen Hinweis auf Umsetzbarkeit der Erkenntnisse. Gibt es für die Fächerübergreifende Informatik schon einen Method-Guide?

f) intrinsische Motivation – extrinsische Motivation

bin jetzt informiert ;)

Bis dahin

mel

Der explizite Weg: die Installation eines Newsreaders

Dezember 4, 2006 at 5:14 | In Informatik | Leave a Comment

Nach dem Download des Newsreaders Agent 4.1 und der Installation die ich jetzt nicht im einzelnen beschreibe, erscheint die Registerkarte: Agent Setup Wizard.

Step 1: Introduction. Dieser hilft bei den Einstellungen ähnlich wie beim E-Mail Client der Kontenassistent.

Step 2: Choose how you want to use agent. Usenet Messages empfangen und senden anklicken. Und definieren ob der Agent auch für E-Mails ausgewählt werden soll.

Step 3: Configure Newsserver. Newsserver-Adresse eingeben. Und die Attribute für den Zugang wählen. Sprich ob eine Passworteingabe erforderlich ist oder nicht.

Step 4: Configure your identity. Eingeben der E-Mail-Adresse und die optionale Eingabe eines Namens der im Absenderfeld stehen soll.

Step 5: Download newsgroup directory. Nun kann man sich die Liste der Newsgroups auf dem angegebenen Newsserver runterladen oder diese auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Step 6: Configure update alerts. Das Programm ist nicht mehr kostenlos. Dennoch ist es sinnvoll auch in der Testversion das neueste Update zu haben.

Step 7: Save your settings. Mit dem Speichern nimmt der Agent kontakt zum Newsserver auf und präsentiert die Liste der vorhandenen Newsgroups auf dem Server.

Nach abonnieren der verschiedenen Newsgroups ist es nun möglich die Nachrichten zu lesen in dem man sie mit dem Befehl: Get New Headers in Folder oder Get New Headers in Desks abruft.

Newsgroups lesen mit dem E-Mail-Client Thunderbird

Dezember 4, 2006 at 4:36 | In Informatik | Leave a Comment

Um die Newsgroups lesen zu können, muss ein extra Newsgroups-Konto eingerichtet werden. Datei –> Neu –> Konto.. Es öffnet sich die Registerkarte: „Konten-Assistent“ dort die Option 3 anklicken: „Newsgruppen Konto“. Dieser Assistent sammelt die Informationen die notwendig sind um ein neues Konto einzurichten. Auf der nächsten Registerkarte wird die Identität abgefragt. Diese Informationen erhalten Empfänger meiner Nachrichten. Hier muss nun der Name (Absender) und die E-Mailadresse eingetragen werden. Die folgende Karte fragt die Server-Informationen ab. Eingetragen wird nun der Newsgruppen-Server der im nächsten Schritt individuell benannt werden kann. Der Kontenassistent gibt noch einmal eine Zusammenfassung an, bei denen man prüfen kann ob die Informationen auch richtig sind. Bestätigt man diese Eingaben wird ein neues Newsgroups-Konto generiert.

Um jetzt Nachrichten lesen zu können, müssen im neu-erstellten Konto noch die Themen abonniert werden. „NewsgroupName“ –> „Newsgruppen abonnieren“

Man wählt in der Liste des Newsserver seine Newsgroups aus. Die Liste der vorhandenen Newsgroups kann nach persönlichen Suchbegriffen gefiltert werden. Anschließend wird die Eingabe bestätigt. Mit dem Befehl abrufen kommen die News direkt in den E-Mailclient und können nun problemlos gelesen werden.

November 12, 2006 at 8:44 | In Informatik | Leave a Comment

Problemlösen bei der Arbeitsblatt-Aufgabe

Bei der Arbeitsblatt-Erstellung hatte ich im Grunde keine Probleme. Viel mehr konnte ich in diesem Arbeitsblatt die nächste Vorlesung Physik vorbereiten und hatte somit 2 Aufgaben in einer erledigt. Das brachte mir zumindest einen zeitlichen Nutzen, denn anscheinend wird von Tag zu Tag die Ressource Zeit immer wertvoller, in Anbetracht dessen, was von mir erwartet wird. Also danke dafür, dass die Aufgabenstruktur Spielraum ließ.

Ein Problem ergab sich aufgrund dessen, dass mein Word kein PDF generieren kann. Also werde ich das Arbeitsblatt an mich selbst per E-Mail senden und dies dann in der Uni nachholen.

Wünsche einen erfolgreichen Start in die nächste Woche, das Wochenende war dank des Programmierpraktikums ein wenig zu kurz gekommen. Aber, es hat dennoch Spass gemacht. (Nur bei so viel Hamstern wird man vielleicht doch irgendwann nur ein ganz kleines bisschen „meschugge“)

Gruß

Mel

Fragebogen

Oktober 24, 2006 at 6:29 | In Informatik | 6 Comments

Hallo!

Bevor ich mit dem eigentlichen Projekt beginnen kann, habe ich noch organisatorische Fragen zu der von Ihnen gestellten Aufgabe.  Da ich an der nächsten Veranstaltung nicht teilnehmen kann stellt sich die Frage, wo die eigentliche Befragung terminlich angesetzt ist. Habe ich es richtig verstanden, dass es jetzt erstmal darum geht einen Entwurf anzufertigen, auf der Grundlage der Texte von R. Porst, diese dann am Donnerstag besprochen und verfeinert werden und letztendlich die Befragung innerhalb der darauffolgenden Woche stattfinden soll? Über eine rasche Antwort wäre ich sehr dankbar, da ich mich dann darauf einstellen kann ob eine Gruppenarbeit möglich ist oder ob ich das Projekt alleine durchziehe. Vielen Dank!

Gruß Mel

Wissensvermittlung

Oktober 18, 2006 at 8:05 | In Informatik | 4 Comments

Die Schüler sollten lernen, mit Informationen zielorientiert umzugehen. Die verschiedenen Möglichkeiten des Pcs sich zu Eigen machen und damit gut vorbereitet sein für das Leben, welches ohne den Rechner kaum noch denkbar ist. Dabei geht es vorrangig darum zu vermitteln, wie sich ein Schüler Informationen, Inhalte, Grafiken etc. beschaffen kann. Welche Möglichkeiten bestehen um diese wertvoll zu verarbeiten. Und diese dann auch repräsentierbar gestaltet. Darüber hinaus sollte ein Schüler über die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten bescheid wissen.

Einige Leitfragen:

  • wie schreibe ich einen Brief
  • was für Möglichkeiten habe ich
  • wie gestalte ich etwas
  • wie arbeite ich in einer Gruppe am gleichen Projekt
  • wie funktioniert der Informationsaustausch
  • wie präsentiere ich etwas

Wichtig ist dabei zu beachten, dass man den einzelnen Schüler erreicht mit seinem Unterricht. Die Randgruppen aufbrechen und den „Könnern“ die Möglichkeit geben, ihr Wissen an „Unbedarfte“ zu vermitteln. Ist nur ein Aspekt, aber ich denke, dass es sehr schwierig oder fast unmöglich sein wird, alle auf den gleichen Wissenstand zu bekommen.

Gruß Mel

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