Mediendidaktik Deutsch – Web 2.0 unter realen Bedingungen!

Juni 20, 2009 at 9:47 | In Didaktik, Maschendraht-Community, Mels Welt, PH-Ludwigsburg, Web 2.0 | 3 Comments

In meinem Seminar mit Michael Gans zum Thema Mediendidaktik Deutsch versuchen wir zu ergründen wo die Web 2.0 Anwendungen bei klassischen Lehrbuchthemen einen Mehrwert bieten.

Welche Werkzeuge bieten im Fach Deutsch einen Mehrwert zu welchem Thema?

Bis nächste Woche sammeln die Teilnehmer Themen aus gängigen Deutschschulbüchern und wir diskutieren dann gemeinsam wo uns „Lehren und Lernen 2.0″ helfen kann. Ein schöner Ansatz der praktisch und exemplarisch in die Tiefe geht. Interessant ist dabei, dass die Teilnehmer erst selbst die Tools kennenlernen müssen. Also ein Setting der den normalen realen Bedingungen entspricht. Natürlich wäre das nicht ganzheitlich, wenn es dazu nicht auch eine Lerncommunity geben würde.

Dort dokumentieren die verschiedenen Gruppen auch ihre Projekte im Wiki ab nächster Woche. Letzte Woche haben wir die Community eingeführt und zu einer Kurzgeschichte Blogeinträge geschrieben und kommentiert. Im Prozess selbst haben die Studierenden selbst erfahren, wie es ist, wenn die Gedanken zu der Geschichte von allen Teilnehmern dem Kurs zur Verfügung stehen.

Meine Motivation dabei ist selbst Erfahrungen zu sammeln mit der Form der Lern-Community. Welche Aspekte muss ich dabei beachten, wie kann ich die Teilnehmer zur gemeinsamen Wissenskonstruktion animieren. Welche Inhalte haben die Chance eine große Resonanz zu erhalten?

Meine eigenen Erkenntnisse mit der Maschendraht-Community als Community of Practice (CoP) ist das ein weiteres spannendes Unterfangen!

Stay tuned!

Viele Grüße, Mel

Bloggeraktion: Produkt wünschen und gewinnen!

Mai 21, 2009 at 6:46 | In Mels Welt, Web 2.0 | 1 Comment

Wo das geht? Genau: bei RabattRadar.de Vielen Dank an Literatenmelu, die mich mit Ihrem Blogpost auf die Aktion aufmerksam gemacht hat! :)

*Trommelwirbel* *Fanfarenzug* Mein WUNSCH an RabattRadar.de:

Ich wünsche mir schon laaange die Wii von Nintendo und würde mich tierisch freuen, wenn ich über diese Aktion stolze neue Bezitzerin wäre von dieser hochinnovativen, sportlichen und spannenden Spielkonsole. :)

Bloggeraktion: Produkt wünschen und gewinnen!

Aktion für Blogger einfallen lassen Dieses Mal bestimmst Du selbst, was Du gewinnen möchtest. Dazu suchst Du Dir bei RabattRadar.de ein Produkt im Wert von bis zu 350 EUR aus, bloggst darüber mit Link auf das Produkt, schreibst hier einen Kommentar mit Hinweis auf Dein Blogpost und gewinnst Dein Wunschprodukt mit etwas Glück bei der Auslosung am Ende der Aktion.

Drückt mir und Literatenmelu einfach die Daumen, sie hätte es mindestens genauso verdient wie ich. *hehe*

Liebe Grüße, Mel

Die POKENS sind los…

Mai 3, 2009 at 5:53 | In Mels Welt, Web 2.0 | 5 Comments

Normalerweise würde ich jetzt die gute Idee von Andi hervorheben, aber spätestens Verena würde mir unlauteren Wettbewerb vorwerfen. ;)

Fakt ist: ich möchte auch einen Poken! und nun? Selberkaufen ist langweilig, den aber bei Leben 2.0 zu gewinnen ist nicht nur reizvoll, sondern auch einen Blogeintrag wert.

Was sind nun diese komischen kleinen Dinger? Das erste Mal wurde ich auf dem EduCamp von Felix damit konfrontiert.

Die Pokens sind echte Papiersparer und gleichzeitig richtige Social-Web-Organizer: Visitenkarte inkl. Facebook und Konsorten. Nützlicher Spaß der den Eierschalensollbruchstellenverursacher in Nichts nachzustehen braucht. Mehr Informationen erhaltet ihr aber hier: http://doyoupoken.com.

Also: wer heute Abend noch 5 Minuten Zeit hat, der beteiligt sich einfach an Andis Verlosungsaktion, einfach weil es Spaß macht! :) ))

Sendet einfach einen Trackback zu diesem Artikel:http://saarlodri.com/blog/?p=958

Viele Grüße, Mel

Auf der Überholspur: die Wahrnehmung des Gegenübers im Web 2.0

April 26, 2009 at 4:17 | In Maschendraht-Community, Mels Welt, Web 2.0 | 10 Comments

Die Geschwindigkeit im Web ist beachtlich, rasant und manchmal schwindel erregend. Aber sie spricht auch noch eine andere Sprache, eine die im Grunde selten bedacht wird und mehr den Turnus zwischen den Zeilen verrät.

Prinzipiell sehe ich mich als Abonnent von Jean-Pol Martins Gedanken, die er en Masse in seinem Blog publiziert. Immer wieder verleiten mich seine Statements zur Recherche und sind eine Erweiterung meines Gedankenguts. Häufig genug treten in mir Widersprüche zu seinem Argumentationsgang auf, da er sehr polarisierende Satzinhalte verwendet. Weder Polarisierung noch Radikalität sind für mich Lösungswege für eine bessere Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Dennoch produziert er wahre Diamanten die es aufzugreifen gilt. (Menschenbild, Neuronen, LdL, Emergenzen) Dies also nur als kurze Beschreibung um einen weiteren Verlauf besser einordnen zu können.

Heute fand für mich wieder ein faszinierendes Beispiel für die Interaktion im Web statt. Ich schrieb einen Comment in seinem Blog, es folgte ein  Austausch über Twitter,  Vertiefungen in den Kommentaren, die dann wieder zu Veränderungen und anderen Richtungen kollaborierten. Das Tempo ist rasant und wenn wir hier permanent von Öffnung von der Lehre sprechen, egal in welchem Kontext, geschieht eigentlich noch viel mehr. Die Öffnung der einzelnen Menschen, das Zusammenwachsen zu einer Gruppe, dessen Größe dynamisch variiert.

Warum ist es für mich so faszinierend? Nun, auch ich ertappe mich immer wieder, dass ich in alten Paradigmen denke. Wenn also ein Professor einen Beitrag in seinem Blog schreibt, habe ich verschiedene Möglichkeiten zu reagieren. Als Studentin zu kritisieren steht da bestimmt nicht an erster Stelle des gesunden Menschenverstandes. Auch wenn ich weit davon entfernt bin obrigkeitshörig zu sein und mir das immer wieder Steine in den Weg legt, finde ich es immer wieder erstaunlich, dass das was ich zu sagen pflege (zugegeben sehr viel ;) ) wider aller Strukturen auch erhört wird.

Ich kann im Grunde nur dazu ermuntern sich der alten, bald egoisitischen Muster zu entledigen, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und offen, sowie authentisch den Dialog zu den Menschen im Web zu suchen. Hier stört weder der Pickel im Gesicht noch der aktuelle Bildungsabschluß. Das Kratzen an der Oberfläche dient dem Mittel zum Zweck um dann in einen regen Austauch oder vertieften Aktionismus zu geraten.

Setzen wir also weiter die Energien aus dem Herzen frei, Vertrauen auf die eigenen Kompetenzen und die Qualitäten der Anderen und gehen so die Probleme unserer Welt an – im Kleinen, wie im Großen.

mel

Ps. Wie immer verzichte ich auf die wissenschaftlichen Analysen. Hier stehen lediglich meine Gedanken und meine Reflektionsprozesse.

Mein Schutzengel macht Überstunden!

März 5, 2009 at 7:39 | In Mels Welt | 3 Comments

Zugegeben, ich habe ein breites Kreuz.

Zugegeben, es gibt immer einen Weg.

Zugegeben, manchmal ist der nicht sichtbar.

Und zugegeben, manchmal muss der Schutzengel Überstunden machen.

So auch Heute:

Die Kinder haben Windpocken (Quarantäne), ich Praktikum und hier läuft die Orga auf Hochbetrieb. Man kann sich vielleicht ein wenig vorstellen, welche Massen an Informationen teilweise durch das Gehirn rasen. Gefühlt ist der Kopf voll und die Ressourcen knapp am Ende ihrer Kapazitäten. Denkste, es geht immernoch mehr…

Heute sollte der große Tag sein, seit Wochen arbeiten die Kinder darauf hin, Inliner zu haben. Abgesprochen, Geld beiseite geschafft und ….

Tür zu! Schlüssel drin.

Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden können. Wir wollten die Inliner besorgen, raus in die Pampa, damit nicht noch mehr zur Windpocken-Bande übersiedeln. Und dann das…

Schlüsseldienst: 109 Euro

Inliner verschoben.

Großes Trauerspiel!

Nun, wie sagte mein persönlicher Schutzengel gerade zu mir: es ist alles nicht so schlimm, wie es aussieht. Sie brachte den Kindern einen Brief, mit dem sie sich morgen die rollenden Wunschobjekte holen können, füllte den Kühlschrank auf und brachte die erste Frühlingsblume ins Haus. Ich selbst befinde mich gerade zwischen lachen und weinen.

Ein Freund von mir sagte mal zu mir: mach die Augen auf, wir sind doch alle für dich da. Und fürwahr, kaum einer schaut weg.

Nur für die, die mich nicht so gut oder gar nicht kennen…

ich kämpfe seit Monaten gegen sämtliche Widrigkeiten, die einem das Leben so spielen kann. Bin pure Optimistin in allem was ich tue und was geschieht:

Heinz Rudolph Kunze: „… und wenn das Eis nicht mehr trägt, dann schwimmen wir einfach weiter.“

nur ganz manchmal und das wirklich selten, verlässt mich der Mut. Heute war so ein Tag – und er endete so überraschend.

Und deshalb ist es mir heute besonders wichtig, mal all jenen zu danken, die die letzten Wochen für mich da waren, mich unterstützt, gefördert und gefordert haben. (Egal ob privat, geschäftlich oder einfach nur so.)

Bodo und Familie, Ute, Mami, Florian, Melli, Christian, Ellen, Thorsten, Lutz, Alexander und vielen, vielen anderen.

DANKE!

… und nun: auf in die nächste Runde.

13 Zeilen für das Leben

Februar 21, 2009 at 7:29 | In Mels Welt | 1 Comment

von GABRIEL GARCÍA MÁRQUEZ

1.   Ich mag dich nicht weil du bist wer du bist, sondern dafür wer ich bin,
wenn ich mit dir zusammen bin.

2.   Keine Person verdient deine Tränen, und die, die sie verdienen werden dich nie zum
Weinen bringen.

3.   Nur weil dich jemand nicht so liebt wie du es dir wünschst heißt das nicht, dass
er dich nicht mit ganzer Seele liebt.

4.   Ein wahrer Freund ist der, der deine Hand nimmt, aber dein Herz berührt.

5.   Die schlimmste Art jemanden zu vermissen ist die an seiner Seite zu sitzen und zu wissen,
dass er nie zu einem gehören wird.

6.   Höre nie auf zu lächeln, auch dann nicht, wenn du sehr traurig bist, denn du weißt nicht
wer sich vielleicht in dein Lächeln verliebt.

7.   Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt
bedeuten.

8.   Verbringen deine Zeit nicht mit jemandem der sie nicht mit dir verbringen möchte.

9.   Vielleicht möchte Gott, dass du im Laufe deines Lebens viele falsche Menschen
kennen lernst damit du, wenn du die richtigen triffst, sie auch zu schätzen weißt und
dankbar für sie bist.

10. Weine nicht, weil es vorbei ist, lache weil es überhaupt passiert ist.

11. Es wird immer Menschen geben, die dich verletzen, also musst du weiter vertrauen
und nur in Zukunft vorsichtiger sein wem du ein zweites Mal vertraust.

12. Werde ein besserer Mensch und vergewissere dich zu wissen wer du bist bevor
du jemand anderen kennen lernst und darauf wartest, dass er weiß wer du bist.

13. Strenge dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn du sie am
wenigsten erwartest.


Schicke das zu den Menschen, die aus irgendeinem Grund deine Freunde sind.

Auch wenn du sie nicht immer siehst, auch wenn du sie nicht immer sprichst… Denke immer daran:

„ALLES WAS PASSIERT, PASSIERT AUS EINEM BESTIMMTEN GRUND!“

(Quelle: http://www.norbertkasper.de/interessantes/lebensweisheiten/lebenleben.htm )

Kein Stern – nur ein Komet

Februar 21, 2009 at 5:00 | In Mels Welt | Leave a Comment


Nostalgisch

Februar 20, 2009 at 5:50 | In Mels Welt | 4 Comments

Ein Zitat aus meiner Jugendzeit. Damals, wie heute wertvoll…

„Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohl überlegt leben. Intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten was nicht lebend war. Damit ich nicht in der Todesstunde innewürde, das ich gar nicht gelebt hatte.“ (Zitat: Club der toten Dichter)

Fallen euch noch Filmzitate aus den 80ern und 90ern ein, die euch begleitet haben?

Google-Handy G1

Februar 9, 2009 at 8:22 | In Mels Welt, Web 2.0 | 2 Comments

Seit fast einer Woche besitze ich das G1. Da mich nun einige darauf angesprochen haben, hier ein kleines Resumée zum Gesamteindruck, Bedienerfreundlichkeit, Dau-Qualität und zum Handling. Die technischen Details bleiben hier weitgehend außen vor. Die könnt ihr ja überall nachlesen. ;)

Was ist das G1?

Das G1 ist ein Smartphone (Mischung aus Mobiltelefon und PDA) und vor allem das erste Google-Handy! Immer online und immer up to date. Aber nun zu den Details:

1. Inbetriebnahme

Die ersten Schritte waren superleicht. Anmachen und lossurfen. Wunderbar, aber bis das Ding wirklich personalisiert ist dauert es schon eine ganze Weile. Vor allem weil es kein ausführliches Betriebshandbuch gibt. Mitgeliefert werden lediglich eine Kurzbedieungsübersicht und eine CD mit einem Pdf-Dokument, welches sich wirklich nicht Handbuch schimpfen darf. (Beide beschreiben nur die Dinge, die eh intuitiv Bedienbar sind…)

Der Zeitaufwand bis das Google-Handy eingerichtet ist ist also ziemlich hoch. Natürlich liegt das vor allem daran, dass ich auch alle Funktionen ausschöpfend nutzen möchte. Ich kauf mir ja nicht einen Porsche um ihn dann in der Garage stehen zu lassen.

2. Bedienung

Die meisten Features werden intuitiv bedient. 3 Startseiten mit leichtem Zugriff sind empfunden purer Luxus. Das G1 kommt so gut wie nackt ins Haus. Anwendungen werden im Google-Market heruntergeladen (bisher gratis). Das dauert schon eine Weile bis man sich durch alle Bereiche durchgesucht hat.

Email / Kontakte werden dank MyPhoneExplorer einfach in Sekundenschnelle übertragen. Kein lästiges Daten suchen, verschieben und Telefonnummern verlieren.

Das Betriebssystem Android funktioniert rund. Auch wenn der Bereich „Systemsteuerung“ wirklich Stiefmütterlich umgesetzt ist. Zum Glück braucht man diesen nur einmal am Anfang, sonst würde ich das als erstes Manko definieren.

Der Standardbrowser von Android ist etwas rudimentär. Dafür kann man sich aber schnell Ersatz im „Market“ holen (z.B. Steel). Die Linklisten vom Homeoffice sind ebenfalls importierbar.

3. Handling

Das G1 liegt super in der Hand. Die Qwertz-Tastatur ist ausgereift und jede Taste prima zu bedienen. Der Touchscreen wurde aber anscheinend nicht für Frauen mit langen Fingernägeln entwickelt. Die Verrenkungen die ich teilweise vollführe um eine Shorten-Url anzuklicken sind Rekord verdächtig. Da hilft dann nur noch der Trackball. Der wiederum ist präzise und sowohl für das Scrollen, als auch für das Anklicken wunderbar.

4. Leistungen

Ganz vorne weg: der Akku ist ein Witz. Jeden Abend laden ist normal und das bei humaner Nutzung… da haben die Macher wirklich Handlungsbedarf. Es schmälert nämlich das Vergnügen, wenn man dann doch nicht frei auf das Gerät zugreifen kann. Die Internetgeschwindigkeit ist hingegen gut. Google, YouTube inkl. Über die Kopfhörer erhält man auch volle Klangqualität der eigenen Playlists bei YouTube, LastFM etc. Der Speicher ist auf 8 GB erweiterbar, mitgeliefert werden 2 GB. Für mich ist die Speicherkartenlösung prima, so kann ich verschiedene Karten, mit unterschiedlichen Inhalten schnell und problemlos wechseln.

5. Twitter

Natürlich gibt es auch eine Anwendung für Twitter: Twitdroid. Und der kleine kann es wirklich mit den großen Apps aufnehmen. In drei Spalten, werden sowohl der Main-, der Reply- und der DirectMessage-Channel angezeigt (ähnlich wie bei Tweetdeck). Da das G1 permanent mit dem Internet verbunden ist, zeigt er auf der Startseite ein Mini-Symbol für neu empfangene Tweets. One-Klick und man ist wieder voll informiert.

6. Features

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier … und so bin ich glücklich darüber, dass ich alle möglichen Web 2.0 Tools auch in meinem G1 integrieren kann. RSS, Widgets, E-Mail, usw. usf. Die Kamera ist eigentlich nicht nennenswert. Für Schnappschüsse reicht sie aber allemal aus. Ach ja, natürlich kann man mit dem Gerät auch telefonieren… ;)

7. Fazit

Bis auf den Akku ein wirklich geniales, überaus flexibles Gerät! Ich bin sehr zufrieden und habe irgendwie das Gefühl, dauerhaft mein LapTop dabei zu haben. Grandios!

Social Web – Chance für die Gesellschaft?

Januar 31, 2009 at 6:43 | In Didaktik, Informatik, Maschendraht-Community, Mels Welt, PH-Ludwigsburg, Web 2.0 | 2 Comments

Durch mein Lehramt-Studium im Fach Informatik (u.a.) und einem innovativen Mentor Dr. Christian Spannagel arbeite ich seit längerem an den Möglichkeiten von Web 2.0 in der Lehre. Aber wie kann das social Web die Welt verbessern?

Als aktives Produkt der Überlegungen ist die Maschendraht-Community entstanden. Hier wird fleißig diskutiert, sich arrangiert und mit Produktbeispielen transparent gemacht, was die Lehre 2.0 leisten kann. Auf das erste Problem stößt man unweigerlich, wenn klar ist, dass die Lehrer und Lehrerinnen(LuL) flächendeckend sich weniger auskennen im Social Web, als ihre eigenen Schülerinnen und Schüler (SuS). Eine der ersten didaktischen Überlegungen beinhaltet, dass man die SuS abholt, wo sie sich befinden. (Lernstand, Gegenwartsbezug etc.) Wenn man dies aber wörtlich nimmt, dann sind die Heranwachsenden vermehrt und fast selbstverständlich im Web zu finden. Wieso nutzen wir das nicht einfach aus? Die Frage ist leicht, vielen Lehrenden ist nicht bewusst welcher Mehrwert für die Inhalte durch das Web entsteht und wie sie das überhaupt erreichen können. Deshalb arbeiten wir aktuell an einem Maschendraht-Mentoren-System um den Neueinsteigern den Beginn einer für sie neuen Ära möglich zu machen.

Soweit so gut, wir sehen den Mehrwert, wir sehen die aktive Unterstützung der Neuen und wir sehen eine Chance für die Lehre 2.0.

Ein ganz anderer Aspekt schleicht sich mit dem Social Web ein, den ich hier näher beleuchten möchte:

Wieso ist das Social Web eine Chance für die Gesellschaft?

1. Durch das Social Web entsteht die Möglichkeit des Austauschs und des gemeinsamen Wissen konstruierens. Das Internet dient nicht länger nur als Informationsquelle, sondern wird aktiv gestaltet.

Beispiel: In der Md-C konstruieren wir permanent gemeinsames Wissen, dies stellt wiederum die Basis für vertiefende Überlegungen (Ldl, Vernetzung, Lehre, etc.).

2. Das social Web wirkt integrierend über alle Alterskohorten. Der Austausch zwischen jungen und älteren Semestern bildet eine Verknüpfung von Erfahrungen, Ideen und Innovationen. Gerade weil unsere Familienstrukturen häufig weggebrochen sind, ist der Austausch teilweise gar nicht mehr vorhanden – dazu gehört natürlich, dass sowohl die Einen, als auch  die Anderen sich gegenseitig respektieren und sich ernst nehmen.

Beispiel: In der Md-C haben wir eine Vernetzung von Menschen erreicht die als Vorbild dienen könnte. Schüler, Studenten, Dozenten, Lehrer, Professoren, Mittelständler, Bürger, Rentner etc. Die Verknüpfung von Erfahrungen mit den neuen Möglichkeiten ist unweigerlich ein Erfolgsrezept.

3. Das social Web vernetzt Menschen aus allen möglichen Bereichen. Interaktionen zwischen der Lehre, Forschung, Bildung und Ausbildung, Wirtschaft und Verbraucher etc. bildet so ein dynamisches Netz um (bessere) Produkte zu verwirklichen.

Beispiel: In der Md-C vernetzen sich nicht nur die Menschen aus der Lehre, sondern auch jene aus Wirtschaft und Interessierten. So entstehen Produkte die die Betriebsblindheit minimieren können.

Wenn die Gesellschaft nun also lernt, gemeinsam Ideen und Produkte zu entwickeln, sich gemeinsames Wissen anzueignen, wäre dies eine Möglichkeit einer neuronalen Vernetzung hin zu einem gemeinsamen Gesellschaftsgehirn, welches aktiv die Probleme der heutigen Zeit angehen könnte.

Soweit zu dem etwas naiven Bild welches gleichzeitig eine Idee zur Weltverbesserung darstellt. Aber wenn viele diesen Gedanken aufgreifen, dann können wir einiges bewegen.

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