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Open Source – Offener IT-Gipfel in Hamburg

oder: was kann Hamburg von München lernen… ?

Heute fand der IT-Gipfel in der Hamburger Handelskammer statt, mit hochkarätigen Vorstandsvorsitzenden und den Volksvertretern von kleinem und großen Rang. Unter dem Banner des Gemeinwohls wurde ein eloquenter Titel gewählt:

Arbeiten und Leben im digitalen Wandel – gemeinsam.innovativ.selbstbestimmt

ich lasse das mal eben unkommentiert…

Unweit davon entfernt ein „Offener IT-Gipfel“ im Kaisersaal des Rathauses initiiert von der Open Source Business Alliance (OSB Alliance) und der Grünen Bürgerschaftsfraktion Hamburg.

Alles in allem eine interessante Veranstaltung: „Von Heartbleed über Cloud Computing bis zur Microsoft-Exitstrategie für Hamburg. Die Tagung und der anschließende Rathausempfang bieten ein spannendes Programm rund um die Themen Open Source und Datensicherheit. “ Quelle

Komme ich nun zurück zum Slogan der anderen Veranstaltung – auf dem IT-Gipfel ist von Open Source weit und breit nichts zu sehen. Wie war das mit „gemeinsam.innovativ.selbstbestimmt“? Seit wann bietet denn Microsoft Selbstbestimmung und ein gemeinsames nach vorne schauen? Themen wie Datensicherheit und Nachhaltigkeit müssen in die Verantwortung eines einzigen Konzerns übergeben werden? Ist das so? Zumindest kann sich Microsoft freuen – oder doch nicht?

München hat nach 10 Jahren intensiver Umgestaltung unter dem Banner von LiMux die Verwaltung grundlegend auf Open Source umgestellt. Es geht also doch sich weitesgehendst aus den Fängen von Microsoft zu befreien!

Ob das für Hamburg auch eine Option ist? „Kann ich nicht gibt es nicht, gibt nur: will ich nicht“ hat meine Mami immer gesagt. Problem: Die Finanzbehörde will nicht umstellen. München könne man nicht adaptieren, Hamburg ist ja ganz anders strukturiert. Also bleiben wir weiter im Netz des einen Riesens. Und wieso ist das IT-Government und die IT-Steuerung überhaupt in der Finanzbehörde beheimatet? Das verstehe ich nicht. Wie passt das zusammen?

Alles in allem eine durchaus gelungene Veranstaltung, die entsprechenden Videos werden wohl demnächst zur Verfügung gestellt. Bei mir bleiben Fragen, wie es sein kann, dass IT immernoch stiefmütterlich behandelt wird… Chancen und Risiken werden meines Erachtens von vielen Bürokraten und „Diplomaten“ verkannt. Demokratie? No comment.

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Manchmal darf es auch passend sein. Am 03.01. wurden die Themen für die Hausarbeit freigegeben:

Studium der Bildungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen

Modul 2B: Allgemeine Mediendidaktik und Didaktik

Mein Thema:  „Bildungswissenschaftler in der Personalentwicklung: Ein Konzept zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter entwickeln“

Abgabe: 26.01.2013

Der Clou an der Geschichte: in meinem neuen Job bin ich für die Einarbeitung der HHer Mitarbeiter verantwortlich. Famos, dass ich mich jetzt auch theoretisch und wissenschaftlich fundiert damit auseinandersetze. Kompetenzen entwickeln über die Fernuni für den Job klingt nicht nur sexy, das ist aus meiner Sicht auch optimal, oder?

Mich freut es jedenfalls!

 

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Jahresrückblick 2012: was habe ich gelernt? :)

Lebenslanges Lernen ist die Devise, oder? Nur, was lernt man eigentlich so in einem Jahr? Was ist relevantes Wissen, was ist unnütz? Zugegeben ein sehr persönlicher und individueller Prozess und damit für euch und mich ein Einblick in die Höhen und Tiefen die mir das Jahr 2012 durch eigenes Verhalten und Nicht-Verhalten eingebracht haben.

Januar: Vorsatz zu Silvester: „2012 muss sich was ändern und es wird ein gutes Jahr.“ Hartz4 ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Ganz zu schweigen davon, wieviele Ressourcen die Überlebenssorgen kosten. Das ist ein Fulltimejob! Das wünsche ich wirklich niemanden.

Februar: Der Mann an meiner Seite stellte sich als Blender raus. Was habe ich gelernt? Genau: Intelligenz und Lügen sind eine abgrundtief böse Kombination. Das hat mich hart getroffen und er flog in hohem Bogen aus unserer Gemeinschaft raus. Mein Vertrauen zu Menschen hat damit einen radikalen Knacks bekommen. Es hat gedauert, aber ich will dem komischen Volk der Menschen mit einem positiven Blick begegnen, etwas naiv, aber irgendwie stirbt die Hoffnung zuletzt weiter an das Gute zu Glauben.  Denn jeder Mensch ist doch irgendwie einzigartig und was ihn zu dem gemacht hat, was er war? Who knows…

März: Ohne Abschluß bist du in D nix wert. Also einschreiben für das Studium der Bildungswissenschaft an der Fernuni Hagen. Nachdem ich gelernt habe, dass die Uni Hamburg trotz meiner sehr guten Ausbildung für das Lehramt Realschule in Ludwigsburg (Baden Württemberg) nochmal 5 Jahre für ein schlechteres Lehramtstudium abverlangen würde. Ich strich die Segel, ich wußte, das war too much. Ich lasse mich jetzt nicht darüber aus, wie sinnlos manche Systeme für den Individualfall sind. Wie sagte Christian (seines Zeichens Prof an der PH Heidelberg) so schön: „hat das System da jemanden aussortiert, der eigentlich eine gute Lehrerin geworden wäre?“ Dafür danke ich ihm, das Ego war nur noch halb geknickt. Nun mussten Alternativen her. Das Seminar der Waldorfschulen in Hamburg bot mir an, meine Ausbildung in einem Jahr bei Ihnen zu beenden und als Waldorfklassenlehrerin zu unterrichten. Bei aller Fürsorge und Herzlichkeit die dort mitschwang, dort habe ich mich einfach nicht gesehen. Ich danke dem Leiter des Waldorfseminares trotzdem für sein Engagement. Es hat mir sehr geholfen.

April: 1. Semester Fernuni Hagen, ich war hochmotiviert und belegte in einem Semester drei Module (2 sind Standard für ein Vollzeitstudium). Über die Fernuni kam die Stellenausschreibung der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Uni Hamburg. Nach viel hin und her ob ich nicht zu überqualifiziert sei, nahmen die Verantwortlichen meine Expertise und mein Know-How gerne an. Für mich war es der Schritt zurück in die Berufswelt mit einer Teilzeitstelle als studentische Hilfskraft im E-Learning-Team.

Mai: Studium und Job, Kinder und der Weg zurück in die Social Media Welt aus der ich mich 2 Jahre ausgeklinkt hatte. Ich hatte nix zu berichten, nichts geleistet und war mit mir selbst höchst unzufrieden. Ohne positives Charma, wollte ich den Kontakten nicht gegenüber treten. Jaja, das liebe Ego und der Stolz einer geknickten Frau und Mutter. So langsam kroch ich wieder aus den tiefsten Tiefen hervor.

Juni – August: ich etablierte mich in der AWW und genoß die Freiheit meine Kreativität gewinnbringend für die AWW einzusetzen. Das stärkte mir den Rücken und der eigene Ehrgeiz erwachte zu neuem Leben. Dies fiel auch positiv auf die Kinder zurück und wir wurden alle etwas ruhiger, gelassener und souveräner. Als Vollzeitstudentin, Teilzeitarbeitskraft und engagierte Mutter raste die Zeit davon. Ein Tag darf ruhig mehr als 24 Stunden haben. Hinzukam in den Sommerferien, dass die Kinderbetreuung teurer war, als mein verdientes Geld in gleicher Zeit… optimal ist etwas anderes.

September: Die Klausuren der Fernuni standen an. 3 Modulprüfungen in Lübeck waren zu bestehen. Die Prüferinnen guckten mich ungläubig an, als sie das dritte Mal die Unterlagen aushändigten und ehrlich gesagt, war ich müde und völlig überarbeitet. Die hohen Ziele forderten ihren Tribut. Eine schöne Abwechslung war das Barcamp in Stuttgart. Ich hatte Jan Theofel näher kennengelernt im Laufe des Jahres und will ihn als Freund auch nicht mehr missen. Da er seit Jahren schon das Barcamp organisierte bin ich gerne dorthin gefahren. Es war das erste mal seit 2010 dass ich wieder schwäbische Klänge hörte, nachdem ich 2 Jahre vorher alle Zelte in Ludwigsburg abgebrochen hatte. Das Barcamp hatte für mich große Überraschungen parat, vor allem traf ich sehr viele Menschen die ich aus dem Netz seit 2008 kennengelernt hatte und traf neue tolle Menschen, mit denen ich auch heute noch einen gepflegten Umgang über die verschiedenen Netzwerke pflege.

Oktober: Das Educamp in Ilmenau schloß sich nahtlos an die positiven Erfahrungen mit den Menschen an. Viele neue und alte Gesichter die mich erfreuten und mit denen ich sehr gerne ein Wochenende verbracht habe. Grundtenor an meine Person: schön, dass du wieder da bist! Danke liebe Community, das bedeutet mir viel!Nach dem Barcamp in Stuttgart und der Vorabendparty von der Lightwerk GmbH reifte in mir ein Gedanke. Immernoch trotz Studium und Teilzeitstelle von Hartz4 leben zu müssen machte Sorgen, Nöte und verlangte von mir weiterhin sehr viel Kraft. Ich schrieb meine Bewerbung an die Firma Lightwerk.

November: 10 Wochen Korrekturzeit für drei Modulprüfungen sind eine lange Zeit. Um so näher der Zeitpunkt kam, dass die Ergebnisse veröffentlicht wurden, desto nervöser wurde ich. Würde jetzt mein neu erschaffenes Kartenhaus zusammen brechen? Hatte sich all der Aufwand und die Kraft gelohnt oder würde ich nur einen weiteren Beweis für meine Unzulänglichkeit im Studium als Feedback an meine Person breit machen? Wie die meisten wissen, feierte ich meinen innerlichen Reichsparteitag als die Ergebnisse kamen. Alle drei bestanden und die Feier ging bis morgens um vier. Meine Freunde hatten an mich geglaubt, nur ich schon lange nicht mehr. Als dann nach langem hin und her, Vorstellungsgespräch und Zusage zu dem neuen Job bei Lightwerk kamen, war es wie Weihnachten einen Monat vorgezogen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ ich die AWW. Manchmal vermiss ich sie auch heute noch und sie mich auch. Und sie suchen wohl händeringend Ersatz für mich: O-Ton: „eine zweite Melanie können wir uns leider nicht schnitzen“. Das geht runter wie Öl!

Dezember: Die Einarbeitung in Stuttgart war eine große Herausforderung für mich. Die freie Wirtschaft tickt einfach anders und ich möchte dem Team in Stuttgart danken für so viel Herzlichkeit und Kompetenz die mir den Einstieg erleichterten. Nichts desto trotz ist der Druck der auf mir lastet extrem hoch und so ein neuer Standort hat viele spannende Komponenten. Da macht man sich kein Bild von, wenn man nicht drin steckt. Aber auch das werde ich mit aller Bauernschläue gut meistern. Ideen habe ich einige, mal sehen was 2013 bringt.

Fazit: bei allem was dieses Jahr so passiert ist, war immer wieder ich der Drahtzieher und inspiriert von guten Gesprächen mit meinen Freunden, Familie und Bekannten, Neerds, Geeks und und und. Mit allen Höhen und Tiefen war 2012 für mich eins der beeindruckensten Jahre, nicht zuletzt weil wir alle menschlich sind und damit das Leben liebenswert machen. Was mich vor allem im aktiven Leben gehalten hat, waren meine 2 Kinder, sie sind das wichtigste für mich und so tolle kleine Erdenbewohner, dass ich vor Stolz und Liebe platzen möchte. Ich danke euch beiden Räubern für soviel Liebe und „einfaches“ Sein an meiner Seite!

Ich danke allen Beteiligten für ein tolles Jahr 2012 und freue mich auf das Jahr 2013!

Lg, Melli

Innerer Schweinehund, any ideas?

 Wie überwindet ihr den inneren Schweinehund? hab hier 3000 Seiten zu lesen, ca. 300 Seiten zu schreiben. Ich finde keinen   Anfang. Any ideas?

Die kurze Frage in den Twitteräther geschickt und prompt witzige, praktische bis philosophische Antworten erhalten.

„Arschtritt, anders gehts nicht“ (@tiiaAurora)

„na klar: schlag den ersten SB auf und lies die erste, zweite, dritte… Seite. Ganz einfach, oder? #Hausverbot#Schweinehund“ (@lucilucius)

„Ich hab nur nen unbequemen Weg: Das eigene Denken beobachten. Bewertest du die 3000 Seiten negativ? Geht das ohne Bewertung?“ (@lammatini)

„Und sonst: Beppo Straßenkehrer-Philosophie: Schritt – Besenstrich – Atemzug. Nie an ganze Straße auf einmal denken ;-)#Momo“ (@lammatini)

„ausweichen. nicht direkt angehen. etwas lesen & aufzeichnen. visual thinking. anreichern, bis kritische schwelle erreicht.“ (@martinlindner)

„wichtig: die unterschwellige angst/bedrängnis zu überlisten. (schwer.) vielleicht hilft auch pomodoro-technique (> wikipedia)“ (@martinlindner)

„unverbindlich auf die 1. Seite linsen ist immer mein schweinehundfreies Schlupfloch.“ (@FrauFridur)

Und was tue ich während und nach der Twitterfrage?

Genau, einen Blogartikel schreiben zur Schweinehundthematik. Wäsche waschen, Kaffee trinken, Skunk Anansie „Wonderlustre“ hören. Und dabei noch „kobbecomics“ entdeckt! Wegen des Copyrights leider hier nicht visualisiert… aber der Schweinehund ist mal cool. „hey, komm zurück, komm kuscheln.“😀

Nun aber genug prokrastiniert! Ich finde meine Follower großartig! Ihr nicht auch?  (Thx @all Teilgeber)

Und wenn ihr auch noch Ideen habt wie der innere Schweinehund zu überlisten ist, dann kommentiert fleißig!🙂

So long, Melli

Social-Media-Bridges: Schnittstellen zwischen Barcamp und Educamp?

Auf dem Barcamp Stuttgart organisiert von @jantheofel hatte ich den Beschluß gefasst auch am Hamburger Barcamp teilzunehmen. Dazu schrieb ich im Nachgang des #bcs5:

„Bisher hatte ich an verschiedenen EduCamps teilgenommen und deshalb gar nicht in Betracht gezogen auch noch ein Barcamp zu besuchen. Dass ich da priorisierte ohne Ahnung zu haben ist mir nun auch bewußt geworden.  Der Austausch zwischen den IT-lern der Barcamps und den überwiegend pädagogischen Volk auf einem EduCamp sollte unbedingt weiter ausgebaut werden!  Nerdig sind ja eh die meisten und webaffin auch, sie sprechen nur nicht immer die gleiche Sprache.“

Ich finde den Ansatz immer noch lohnenswert aber habe auch gelernt, dass die Mauern viel Höher sind als geahnt. Nicht zuletzt liegt das auch an meiner Person. Leider hatte mich ein Virus erwischt der mich die Woche und am Wochenende böse geschwächt hat. Meine Session zur Bildung im 21.Jhdt. war für mich sehr gewinnbringend, auch wenn den Teilgebern nicht ganz klar wurde, worauf ich hinauswollte. Wir sprechen eben doch unterschiedliche Sprachen – und ich lerne viel dazu. Die Ideen hinter der Session waren imho gut, die Umsetzung eher miserabel. Dennoch möchte ich den Teilgebern danken, die sich wirklich Mühe gegeben haben meinen Fragen zu folgen. Eine kurze knappe Präsentation Bildung im 21. Jhdt. – Social Media Bridges hatte ich am Freitag Abend noch zusammengebaut, denn alle Sessions die ich besucht hatte waren grob vororganisiert. (Irritierend, aber ich fügte mich.) Auch der Time-Slot von nur 30 Minuten war gewöhnungsbedürftig. Für die meisten Sessions hat das gereicht, aber so verzichtete ich darauf eine kurze Vorstellungsrunde anzuschieben, mein Fail. Es wäre nicht nur für mich sinnvoll gewesen zu wissen mit wem man gerade in einem Raum sitzt. (Notiz an mich, egal wie kurz der Slot ist: erstmal ankommen.)

Immer wieder kam die Frage auf, was wir eigentlich erreichen wollen, wo die Unterstützung gut ist und welches Interesse die Educamper verfolgen. Dass wir eigentlich alle im selben Boot sitzen und gemeinsam Verantwortung übernehmen müssen ist nur ein kleiner Samen, den es zu hegen und zu pflegen gilt.

Fazit: die Educamper sind nicht ausreichend organisiert um gemeinsame Ideologien im Bereich Bildung zu verfolgen. Sie sind Lonesome-Cowboys in einem kranken System. Die Fragen der Barcamper in meiner Session waren berechtigt. Wo wollt ihr hin, wo braucht ihr von der Wirtschaft Unterstützung? Starke Kritik kam auch, dass die EduBlase so sehr unter sich ist, dass Menschen von „außen“ nur schwer Zugang bekommen. Sind wir da einfach zu sehr schulterklopfend unterwegs? Ist das eigene Ego doch stärker als der gemeinsame Wunsch etwas zu bewegen? Gibt es diesen überhaupt, oder sind es nur einzelne „freie Radikale“ die irgendwie noch Hoffnung haben?

Ich finde die Frage nach wie vor wichtig: „Was wird von Schulabgängern erwartet, was müssen sie können?“ Und diese Frage lässt sich nur im gesellschaftlichen Miteinander erörtern. Treten wir in den Austausch und werkeln nicht nur im Kleinen herum. Wie das gehen kann? Vielleicht können wir auf dem Educamp 2013 in Hamburg gemeinsam aktiv werden, oder was meint ihr?

Nachdenkliche Grüße, melli

Die #DMW auf dem Barcamp Hamburg

Zuerst möchte ich mich bei der Orga und den Sponsoren bedanken. Ohne die Manpower und die Ressourcengeber wäre die Barcamp-Szenerie ziemlich aufgeschmissen.

Vielen Dank an die Hauptsponsoren Otto, Lightwerk und Conrad Caine. Mit ihnen haben 30 weitere das Barcamp unterstützt. Hervorheben möchte ich die #dmw. Als klar war, dass auch kurzfristig noch Spenden und Sponsoren fehlten, haben die „Digital Media Women“ ihre Community aufgerufen zu helfen. Erfolgreich! Wieder sieht man hier, die Möglichkeiten und die Macht des Netzwerkens. Und dieser Tenor gefällt mir richtig gut:

Digital Media Women sind wissenshungrig und überzeugt, dass Wissen wächst, wenn man es teilt. Wir wollen stets dazulernen. Deshalb freuen wir uns auch jedes Jahr wieder tierisch, wenn wir eines der begehrten Tickets zum Barcamp Hamburg erhalten. Wer noch nie auf einem Barcamp war, erfährt hier was man da Tolles lernen/erleben/machen kann:

Mehr über die #dmw erfahrt ihr hier. Ein Kompetenznetzwerk mit guter Expertise und frischen Mut sich positiv selbst zu vermarkten, als Frauen in der immernoch dominierten Männer-Konferenzwelt. Und sympathisch sind sie auch noch, eloquent aber distanzieren sich von dem Image der Emanzen.

Ihre Initiative hat mich begeistert, weshalb sie einen eigenen Blogeintrag bekommen. Mehr zum Barcamp Hamburg und meinem neu gelernten sind in Arbeit. Stay tuned.

Dossenheim zur Kreidezeit: die Bildungsreporter frisch und munter!

Endlich ist die Sommerpause vorbei und die nächste Sendung der Bildungsreporter ist LIVE ON AIR am 25.10.2012 um 20:00 Uhr. Dieses Mal beschäftigt sich die interaktive Sendung mit der Frage, was unsere Kinder in 40 Jahren können müssten?

Was denken die Leute von der Straße zu der Frage? Im folgenden Trailer bekommt ihr ein Paar Eindrücke zu den Thesen unserer Bürger.

Was müssen unsere Kinder in 40 Jahren können? Die Meinungen von der Straße sind vielfältig und interessant. Ob die Erwachsenen das selbst alles mitbringen, was sie da von unserem Nachwuchs fordern?

Auch auf dem 10. Educamp waren unsere Reporter aktiv und fragten unsere Bildungsbürger nach ihren Visionen, Meinungen und Ideen. Was muss Schule heute leisten, damit unsere Kinder in 40 Jahren eine gute Basis haben?

Da ich selbst momentan aus persönlichen Gründen eher Kamerascheu bin und als solches der Interviewsituation entfliehen konnte, äußere ich mich thematisch hier auf meinem Blog dazu.

Unsere Kinder brauchen ein solides Handwerkszeug, Kompetenzen und massive Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung. Schule die nur mit Druck und Noten funktioniert macht unsere Gesellschaft kaputt. Ich wünsche mir Lernbegleiter die sich in kleineren Klassen um die Stärken und Schwächen unseres Nachwuchses kümmern. Schlechte Noten sagen nunmal weder was über das Kind noch über dessen Intelligenz aus. Im Gegenteil, wir fördern damit die angepassten Auswendiglerner und die kreativer Selbstdenker bleiben auf der Strecke. Schlimmer noch, wir kratzen an deren Selbstwertgefühl. Damit muss endlich Schluss sein.
Natürlich brauchen alle Schülerinnen und Schüler eine kulturelle Basis: Lesen, Schreiben, Rechnen und kulturelles Know-How. Wenn nun das Leben als ewig währendes Aufgaben-erledigen angesehen werden kann, dann benötigen sie den Mut ihre Fähigkeiten auf die Lösungen von Aufgaben anzuwenden. Sie müssen sich den Herausforderungen stellen wollen. Sie müssen lernen mit komplexen Situationen umgehen zu können. Und last but not least mit einer positiven Grundeinstellung zum Leben stehen. Der letzte Punkt betrifft uns alle, weniger meckern, mehr machen. Denn auch die Nicht-Lehrer üben Einfluss auf unseren Nachwuchs aus! Wer, wenn nicht wir muss sich um die moralischen Werte, positive Stimmung und lebenswertes Leben auch für nachfolgende Generationen kümmern?