Das virtuelle Lehrerzimmer!

Etwas Off-Topic aber m.E. aktuell. An dieser Stelle beschreibe ich nun nicht, welche Rolle der Computer im Unterricht einnehmen, sondern speziell wie der Rechner die Schule an sich unterstützen könnte. Wenn man sich mit verschiedenen Lernplattformen und Systemen wie Moodle, LoNet², Bscw u.a. befasst, dann ist das erlernen der grundlegenden Funktionen relativ zügig bekannt. Meine Idee ist nun auch die verschiedenen Aufgabenbereiche der Schulorganisation mit einzubeziehen. Teilweise finden wöchentlich Dienstsitzungen an unseren Schulen statt. Mit Sicherheit gibt es viele Einzelpunkte die mit einem speziell eingerichtetem Forum nur für die Lehrkräfte, das oft langweilige Absitzen, entspannen würden. Der Austausch könnte dann schulfern stattfinden und der Einzelne wäre zeitunabhängig informiert und wäre sogar bei der Terminplanung up to date. (Kalenderfunktion) Nach meinem Blockpraktikum habe ich noch eine Informationsveranstaltung in der Schule durchgeführt zum Thema: Welche Plattformen existieren und welche Unterschiede gibt es. Wo profitieren die Lehrer, Schüler und Direktoren und welche Grenzen haben die verschiedenen Systeme. Dabei bin ich auf eine Lernplattform gestoßen die vor allem in der Einfachheit der Bedienung stark auftrumpfen konnte. Denn vielen Lehrern sind diese Systeme zu komplex und wollen sich nicht mit ihren Funktionen vertraut machen. Commsy (http://www.commsy.net/Main/HomePage ) bietet ein einfaches Design mit klaren Topics, sowohl für Schüler als auch Lehrer😉 Das ist nun keine Werbeveranstaltung, sondern lediglich ein weiteres Angebot, dass es für Schulen gibt. Frei nach dem Motto: über den Tellerrand hinausschauen.

Sollte es an meinen zukünftigen Schulen solche Hilfsmittel nicht geben, werde ich mich mit Sicherheit dafür einsetzen.😉

Bis dahin,

mel

3 thoughts on “Das virtuelle Lehrerzimmer!

  1. Sehr gute Idee! Die Virtualisierung bestimmter Diskussionen kann manche Sachen wirklich stärker vorantreiben – vorausgesetzt die beteiligten Personen sind auch gerne online und nehmen an den Diskussionen teil.

  2. Ja, also Commsy scheint wirklich potent. Allerdings ist es, wie cspannagel sagt nur durchführbar, wenn ALLE mitmachen (wie bei sehr vielen Dingen). Wenn ich mal so an Praktika zurückdenke, kann ich mir vorstellen, dass es ziemlich schwierig wäre, einige der älteren Kollegen dazu zu bewegen.

  3. Danke, für die Kommentare!🙂

    Die Problematik des Verpflichtenden sehe ich als Chance, auch unwillige Kollegen mit an den Tisch zu holen. In meinem Denken habe ich durchaus Verständnis für diejenigen die sich nicht mehr (oder nicht auch noch) mit der „fremden“ Materie auseinandersetzen wollen. Doch gerade jene gilt es mit einfacheren Methoden und Mitteln den Weg zu ebnen. Ein Pädagoge, egal in welcher Stellung, muss doch die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen kennen. (So zumindest mein Empfinden.) Im Vorwege meiner Info-Veranstaltung habe ich mit mehreren Kollegen gesprochen. Das Gros der Haltungen lässt sich zusammenfassen: Unsicherheit!
    Aussagen wie: „Kann ich das überhaupt?“ „Oh, damit kenn ich mich nicht aus, welche Vorkenntnisse benötige ich denn um an Ihrer Veranstaltung teilzunehmen?“
    Eins habe ich daraus gelernt: Einladungen gleich mit Kompetenzprofil zu bestücken. Wind aus den Segeln nehmen – schon im Vorfeld.
    Mein Fazit: mit engagierter Haltung, einfachen Systemen, klientelbezogenen Schulungen und überzeugenden Argumenten (Zeitersparnis!!!) sehe ich realisierbare Konzepte, für deren Umsetzung ich mich einsetzen werde und schon eingesetzt habe.

    mel

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