„Bölsdinn onhe Porbelme lseen“

Wofür Urlaub gut sein kann!😉

Am Wochenende fand ich folgendes Zitat im Hamburger Abendblatt:

„Afugrnud enier Sduite an enier Unvirestiät ist es eagl in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen… Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und man knan es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen snodren Wröetr als Gnaezs.“

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/17/882097.html

Die Erkenntnis ist ja nicht neu, aber schmunzeln musste ich schon. Denn in meinen Deutsch-Veranstaltungen musste ich mich intensiv mit Phonemen und Morphemen rumschlagen… alles um am Ende des Lesen lernens solche Texte zu verstehen?😉

Ein nicht ganz ernstgemeinter Beitrag,

mel

2 thoughts on “„Bölsdinn onhe Porbelme lseen“

  1. Dazu habe ich mal die Gegenstudie gelesen, dass dieses Prinzip nicht funktioniert, weil wir Wörter als Ganzes abgespeichert haben, sondern weil wir sinnerschließend lesen. Wird so ein Text völlig aus dem Kontext gerissen und werden Wörter verwendet, die gar nicht in den Kontext passen, haben wir recht große Probleme, sie zu erkennen. Würden wir die Wörter auf Grund abgespeicherter Wortbilder erkennen, wäre es ja egal, ob die Sätze einen Sinn ergeben oder nicht.

    Ich denke aber ehrlich gesagt, dass es eine Kombi ist, wie beim Lesen ordentlicher Texte eben auch. Manches ist als Wortbild abgespeichert, schwierigere Wörter werden richtig gelesen und im Kontext erschlossen.

    Das Deutsch-Studium scheint für uns ja genau richtig zu sein, wenn wir uns in unserer Freizeit mit sowas beschäftigen…

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