Lange Nacht der Mathematik – PH-Ludwigsburg

Wir befinden uns im Jahr der Mathematik, im Zuge dessen veranstaltete die Ph-Ludwigsburg die „Lange Nacht der Mathematik“. Ich habe viele tolle Beiträge gesehen. Besonders gefallen hat mir die „Arithmetik für Sensuelle“ wo Prof. Dr. Christine Bescherer (Institut für Mathematik) mit Dr. Michael Gans (Institut für Deutsch), Johannes Weigle und Studierende der PH künstlerisch, spielerisch, musikalisch die arithmetischen Phänomene dargestellt haben. Das waren 25 Minuten abtauchen, schmunzeln und genießen.

Ein weiterer Beitrag kam von Junioprofessor Dr. Christian Spannagel: „Eine Reise in die Unendlichkeit – mit Happy-End!“ Mit seinen Entertainer-Qualitäten hat er es geschafft die Anwesenden Schüler (!), Studenten und vielen anderen die Zeit sehr kurzweilig zu gestalten und zu begeistern. Über einen kleinen Exkurs zu den natürlichen Zahlen bis hin zur Zahl Pi gelangten wir zur Codierung des eigenen Lebenslaufs.

Wer Hilberts Hotel noch nicht ganz erfasst hat oder einfach mal schmunzeln möchte, der sollte sich seinen Beitrag auch nachträglich noch anschauen. (Er wird ihn sicher bald auf seinem Blog hochstellen 😉 )

Wer sich für die (mathematische) Unendlichkeit interessiert, der sollte unbedingt die Wikiversity-Seite besuchen und fleissig mitdiskutieren und ergänzen. Denn: es ist beruhigend, dass wir in unserem Leben dann doch nur endlich viel Staubwischen müssen 😉

Besonders spannend waren die Unterhaltungen nach den jeweiligen Beiträgen, die interessierten Menschen kamen aus den Vorlesungsräumen und diskutierten weiter. Es entstand eine Aura der Mathematik!

Die formale Sprache an diesem Abend war mathematisch, die wir potenziell, partiell, funktional, absolut und unendlich endlich hätten Fortsetzen können…

Ein gelungener Abend, danke an alle Mitwirkenden und Organisatoren!

“Rekursion und Tabellenkalkulation in der Schule”.

Nachdem ich mich nun etwas verspätet durch die komplexe Aufgabe gearbeitet habe, erscheint mir die Frage sinnvoll, inwieweit Rekursion überhaupt im Lehrplan der Realschulen steht. Mathematisch-informatisch-wissenschaftliche Texte auf Englisch zu verstehen ist einerseits nicht ganz einfach. Dies dann aber auch noch umzuwandeln in eine Unterrichtssequenz für Schüler zum Beispiel der Klasse 8 aufwärts, erscheint mir fast undenkbar. Aber vielleicht werde ich hier überzeugt und somit mein Horizont erweitert. Würde ich einer Klasse erklären wollen, wie Rekursion funktioniert und was sie bewirkt, würde ich den Weg des geringsten Widerstandes gehen und über die Erklärungsmöglichkeit über die Fakultäten gehen. Als Bonbon das Pascalsche Dreieck anzuwenden wäre eine fortgeschrittene Maßnahme. Je nachdem welchen Zeitaufwand man betreibt würde ich den Schülern die realitätsnahe Sparmaßnahme (Lebensversicherungen etc.) an die Hand geben, welches im Beispiel 2 näher erläutert wird von John Baker, Jozef Hvorecky und Sugden. Im Grunde also eine Kopie von ihrem Arbeitsblatt machen und mindestens doppelt soviel Zeit einplanen. (Es sei denn sie bestehen auf ein Copyright)*schmunzelt* So.. für strukturiertere Teilplanungen und Erklärungen ist jetzt der Rahmen gesprengt, den eine Vorlesung dauern sollte in der Nachbereitung. (Prioritätenkalkül)

Feierabend für Heute und allen noch einen schönen Restnikolaus.

Mel